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Wachauring, Tag 4 |
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Samstag: Autocross und Endurance , die Königsdisziplin. Los ging es mit dem Autocross, der auch zur Bestimmung der Startreihenfolge beim Endurance angedacht ist.
Fahrer David legte solide Zeiten mit 1:02 vor. Danach folgte Dennis, er konnte die zwei Versuche nutzen und schaffte eine Verbesserung mit einer Zeit von 56 Sekunden. Leider touchierte er in dieser Runde ein Hüttchen, was mit 2 Sekunden extra bestraft wurde.
So starteten wir dann im Endurance am Nachmittag relativ früh. Dennis war als erster Fahrer angedacht. Er lenkte unseren Boliden schnell um den Kurs. Doch dann kam wie in Hockenheim wieder Pech dazu. Plötzlich blockierte der Motor. Dennis lenkte den Boliden noch von der Strecke. Was genau im Motor passiert ist, werden wir sehen, wenn wir ihn in Ulm auseinander nehmen.
Ein kleines Trostpflaster war, dass unsere Freunde vom indischen Team Manipal beim Endurance starten durften. Sie hatten zuvor Probleme mit den Bremsen und bestanden die erforderliche Abnahme nicht. Wir konnten den Jungs dabei ein bisschen unter die Arme greifen.
Abends bei der Award Ceremony bekamen wir für unser lobhaftes Verhalten den Friendship Award; den Judges war unser Hilfsbereitschaft aufgefallen So hatte der Abend noch ein leicht tröstliches Ende und zusammen konnten wir noch bei der Abschlussfeier miteinander auf 2 Rennwochen anstoßen.
Insgesamt fühlten wir uns bei dem Rennen in Österreich sehr wohl. Durch das kleinere Starterfeld war die gesamte Veranstaltung familiärer und unkomplizierter. Wir danken den Organisatoren für einen sehr guten Wettbewerb. |
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Wachauring, Tag 3 |
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Der Wettergott hatte leider keine Einsicht mit den Organisatoren.
Skid Pad konnte noch normal durchgeführt werden. Die 30 Teams konnten die Acht noch unter gleichen Bedingungen fahren.
Doch dann zu Beginn des Acceleration Rennens begann es zu tröpfeln. Das erste Team, die TU Freiberg hatte noch eine trockene Strecke. Doch schon beim zweiten Rennwagen der TU München regnete es so stark, dass keine gute Zeit mehr möglich war. Der Asphalt war jetzt so nass geworden, so dass diese Disziplin abgebrochen werden musste.
Das Rennen wurde daraufhin nachmittags neu gestartet. Die Strecke war bis dahin wieder abgetrocknet. Uns gelang eine Verbesserung unserer Zeit aus Hockenheim. Mit 4,697 waren wir 5 Zehntel schneller.
Am Samstag stehen noch Autocross und Endurance an. Wir erhoffen uns ein gutes Ergebnis auf dem 800 m langen Kurs. |
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Wachauring, Tag 2 |
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Die Static Events klopfen an.
Viel Manpower werden von diesen Disziplinen abverlangt. Vor allem bei der wichtigsten Entscheidung im Design Event brauchen wir das ganze Team für die Vorbereitung und die anschließende Vorstellung bei den Judges. Es gilt, die strengen Juroren von unserem Konzept und Rennwagen zu überzeugen.
Neben dieser Entscheidung wird über die hier anwesenden 30 Teams auch im Cost Report und Business Presentation gerichtet.
So stand also ein recht straffer Zeitplan für uns an, da auch noch der Break und Noise Test für unser Auto wartete. Zusätzlich wollten wir unseren Boliden auf die Teststrecke schicken.
Wir stemmten dieses Pensum durch unser starkes Team, bei dem jeder einzelne einen wichtigen Beitrag leistete.
So blieb uns abends, doch sichtlich erschöpft, die Vorfreude auf die dynamischen Disziplinen. |
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Wachauring, Tag 1 |
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Nachdem sonntags erst die Formula Student Germany in Hockenheim endete, ging es am Dienstag für das ganze Team schon wieder los. Mir machten uns auf die Fahrt nach Melk auf den Wachauring in Niederösterreich.
Mittwochs ging es dann richtig los. Wir konnten vormittags schon unsere Pit beziehen. Danach gingen sofort die Vorbereitungen für das Scrutineering los. Aufgrund unseres frühen Erscheinens kamen wir schon sehr früh dran.
Es verlief ganz gut, nur zwei Kleinigkeiten wollten die Scrutineers geändert haben. So waren wir dann eines der wenigen Teams, die schon Mittwochs den begehrten Scrutineer-Sticker bekamen.
Donnertags stehen Break und Noise Test an. Außerdem werden die Static Events schon durchgezogen. Und testen wollen wir auch noch. Also ein richtig volles Programm für morgen.
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Hockenheim, Tag 5 |
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Die größte aller Hürden stellt für alle Teams das Endurance Rennen dar. Viele der Prototypen schaffen die 22 km nicht. Schon die kleinsten Schwierigkeiten können zum Rennabbruch führen. Auch viele der Favoriten scheitern bei dieser Disziplin.
Der Sonntag startete nicht gut. Morgens regnete es und die Rennstrecke war nass. Wir starteten als 24. Vormittags um 10 Uhr war es so weit. Dennis rollte auf die inzwischen abgetrocknete Strecke. Nach der ersten Runde waren die Reifen aufgewärmt, nun konnte unser Auto die bisher gefahrenen Bestzeiten atomisieren. Mit sehr guten Rundenzeiten von 53 Sekunden waren wir die schnellsten zu diesem Zeitpunkt. Der Motor lief gut, der Wagen lag gut auf dem Asphalt. Beim Fahrerwechsel klappte es auch gut. Unser Zweizylinder lief auch im warmen Zustand gut an.
Doch dann, in der ersten halben Runde von David fing es an, aus dem Motorraum zu rauchen, zunächst nur wenig. Aber nach wenigen Kurven war die Rauchentwicklung so stark, dass die Streckenposten uns von dem Kurs nahmen und den Motor abstellten. Wir wurden daraufhin vom Endurance disqualifiziert.
Ein kurze Untersuchung des Motorraums ergab, dass der Entlüftungsschlauch des Kurbelwellengehäuses defekt war und Öl auf den heißen Auspuff lief. Deshalb fing es zu rauchen an. So war das Rennen für uns beendet. Ein kleines Trostpflaster waren die Punkte in der Fuel Efficiency Wertung.
Die starken Teams lieferten sich später noch ein heißes Rennen. Favoriten wie die Vorjahresgewinner Uni Stuttgart, die TU Graz oder DHBW Ravensburg scheiterten ebenfalls später.
Das Team der Universität Delft überzeugten mit ihrem nur 142 kg schwerem Rennboliden und gewannen verdient diese Disziplin und den Wettbewerb. Wir gratulieren zu der starken Leistung.
Dienstag geht es für uns schon wieder weiter. Wir werden uns auf den Weg nach Österreich machen, um dort zu beweisen, was in unserem Rennwagen steckt. |
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